SimonaMein Einstieg in den Berufsalltag als Fachfrau Betreuung

Mein Einstieg bei Kita «Fugu»
Als ich mich in meinem dritten Oberstufenjahr auf Berufssuche befand, wurde ich von einer Freundin meiner Mutter auf ihren Arbeitgeber, die Kita «Fugu» aufmerksam gemacht. Ich bewarb mich für die ausgeschriebene Praktikumsstelle in Zürich Eggbühl. Da die Eröffnung vom Zentrum Eggbühl erst für Februar 2022 geplant war, hatte ich die Gelegenheit erstmal einige Schnuppertage im Zentrum Deutweg verbringen zu dürfen. In dieser Zeit bekam ich einen vielseitigen und eindrucksvollen Einblick in den sehr abwechslungsreichen Alltag als Fachfrau Betreuung.
«Das top Personal, die tolle Atmosphäre und natürlich auch die Freude am Umgang mit den Kindern hatten mich sofort begeistert.»
Ich habe mich gefreut, mein Praktikum bei der Kita «Fugu» in Zürich Eggbühl machen zu dürfen. Von Anfang an wurde ich von allen Mitarbeitern sehr freundlich empfangen und aufgenommen. In meinem Alltag wird mir viel zugetraut und ich darf bereits Kinder wickeln, mit den Kindern Mittagsschlaf machen und Spaziergänge in Begleitung einer ausgelernten Fachperson durchführen. Aktuell helfe ich auch bei der Betreuung der grösseren Kinder mit, was mir besonders viel Spass macht. Durch die grössere Interaktionsfähigkeit der Kinder ist ein ganz anderes Spielen und Kommunizieren möglich.
Alle Eltern die ich bis jetzt kennengelernt habe, waren cool, aufgestellt und blieben auch bei kleineren Zwischenfällen entspannt.
Ich entschied mich für die Berufslehre «Fachfrau Betreuung EFZ»
Sowohl ich und meine Mitpraktikantin entschlossen uns am Lehrstellenverfahren zur Fachfrau Betreuung teilzunehmen. Ursprünglich dachten wir, dass nur eine Stelle vergeben wird. Umso mehr hat es uns gefreut, als wir aufgrund unserer guten Qualifikationen und Leistungen beide eine Lehrstelle offeriert bekamen.
Obwohl ich mich sehr darauf freue, bin ich manchmal doch etwas nervös, besonders wenn ich mir vorstelle nach einem Jahr Pause wieder die Schule zu besuchen.
«Ich denke aber, dass es mir viel mehr Vergnügen bereiten wird, mir Wissen in Bereichen anzueignen, die mich auch besonders interessieren.»
Am Ende werde ich eine gute Ausbildung mit anerkanntem Abschluss in der Hand halten und der Aufwand wird sich gelohnt haben.
Hinsichtlich des Unterschiedes von Schule zur Arbeit gibt es neben den längeren Arbeitszeiten und der geringeren Anzahl Ferientagen auch erfreulichere Aspekte wie zum Beispiel der rasche Zuwachs an Erfahrung und der Aneignung von viel praktischem Know-How. Mir gefällt persönlich auch viel besser, sich in einem Bereich den einen interessiert spezifisches Wissen anzueignen, anstatt breites Wissen vermittelt zu bekommen, welches einen nicht zwingend interessiert.

Die Kita «Fugu» als Lehrbetrieb
Sowohl als Kind als auch als Lernende wird man bei «Fugu» sehr gut betreut. Das ganze Personal hilft bei der Ausbildung mit und nicht nur die Krippen- oder Gruppenleiter. Ich kann immer Fragen stellen. Auch wenn sich diese manchmal wiederholten, wird immer geduldig geantwortet und erklärt.
In meiner Zeit als Aushilfe an den «Fugu» Standorten Affoltern, Küsnacht und Dübendorf konnte ich spüren, dass trotz leicht abweichender Abläufe, in jeder «Fugu» Krippe die gleichen Grundsätze verfolgt werden, während die jeweiligen Krippenleiter ihre eigenen Akzente und Ideen einbringen konnten.

Meine Berufswahl
Die Wahl des Lehrberufes war mir sehr wichtig, auch weil vier Jahre eine lange Zeit sind und man sich seiner Sache da doch sicher sein sollte. Den Beruf der Fachfrau Betreuung kann ich nur weiterempfehlen. Herausforderungen sind zum Beispiel immer Geduld zu haben und sich auch wichtige Infos merken zu können, die nicht rapportiert wurden.