SarahVon der Praktikantin in die Geschäftsleitung

Der Wunsch blitzte unerwartet auf, als mich die Krippenleiterin beim Vorstellungsgespräch fragte, was ich einmal werden möchte. Ich nannte spontan «Krippenleiterin» als meinen Wunschberuf. Der Funke in mir wurde wohl damals gezündet.
Mein Praktikum – ob mir die Arbeit mit Kindern wohl gefällt?
Im Praktikumsjahr spürte ich, dass mir die Arbeit mit Kindern Spass machte. Ich schätzte das Vertrauen das ich bei ihnen gewann. Das gab mir viel zurück, bei der oft strengen Arbeit. Was ich an mir neu entdeckte, war die Liebe zur Kreativität, womit ich nicht das Basteln meine.
Von der Lernenden zur Gruppenleiterin und Stellvertreterin der Krippenleiterin
Nach meiner Ausbildung konnte ich bereits die Leitung einer Gruppe übernehmen. Hier konnte ich meine Kreativität ausleben. Ein Team zu leiten und Strukturen zu schaffen, begeisterte mich. Als Stellvertreterin führte ich auch Elterngespräche und übernahm Verantwortung.
Eine neue Krippe leiten und aufbauen
Offenbar bemerkte die Geschäftsleitung meinen Eifer. Denn mir wurde eine Stelle als Krippenleiterin angeboten. Ich war etwas überrumpelt und nahm sie nicht an. Etwas später bot man mir erneut eine Stelle als Krippenleiterin an. Doch diesmal sollte es für einen neu geplanten Standort sein; die «Fugu» Kinderkrippe Meilen.
Das war es was ich wollte – ein neues Team aufbauen, Strukturen schaffen und Abläufe gestalten!
So kam es, dass ich mit 25 Jahren ein Team von vier Gruppenleiterinnen, einer Miterzieherin, vier Lernenden und vier Praktikantinnen leitete. Wir waren ein starkes Team und genossen ein positives Arbeitsklima.
«Das war es was ich wollte – ein neues Team aufbauen,
Strukturen schaffen und Abläufe gestalten!»

Betriebsleiterin in der Zentrale: Die grosse Chance gepackt!
Mit dem Wachstum der Firma und der steigenden Anzahl Mitarbeitenden, wurden auch die internen Strukturen angepasst. Es wurde eine neue Stelle als «Leitung Personalentwicklung» geschaffen und – prompt – mir angeboten. Mit einem lachenden und einem weinenden Herz nahm ich sie an, da ich mein Team in Meilen ungern verliess. In der Stelle als «Leitung Personalentwicklung» konnte ich mein ganzes Potential entfalten und nach 5 Jahren in die erweiterte Geschäftsleitung aufsteigen
Doch ich bereute es nie, denn ich konnte aus dem Vollen schöpfen. Wie auch als Krippenleiterin am neuen Standort, begeisterte es mich etwas Neues aufzubauen und die Kultur zu prägen.
Was mir an meinem Beruf gefällt?

Bei der beruflichen Weiterentwicklung von Mitarbeitenden geht es um ein Thema fernab vom beruflichen Alltag.
Wir blicken gemeinsam in die Zukunft. Das ist stets willkommen und ein dankbarer Job. Ich kann etwas für Mitarbeitende bewirken und unterstütze sie in ihrer Entwicklung.
Sie wachsen zu sehen zeigt mir, dass meine Arbeit fruchtet. Dabei gab es viele schöne Erfolgsstorys.